…was der Herr von Matt im Nachgang der jüngst geschilderten Auseinandersetzung mit unbedarften Kritikern da an auserwählte virtuelle WC-Betreiber verschickt hat.
Dabei fing es so gut an. Bis etwa zur Hälfte des Schreibens kam schon fast etwas wie Sympathie, ja echter Respekt auf. Da zeigt jemand tatsächlich Größe, kann auch einstecken, war man versucht zu denken. Aber der Rest der “Entschuldigung” rückt die Dinge dann wieder gerade. Da hat es den Gekränkten dann offenbar doch wieder zu stark übermannt… Schade!
Und eines hat der Werbeprofi aus der Schweiz offenbar grundsätzlich noch nicht verstanden, wenn er das Stilmittel des Pathos zu dieser Frage bemüht:
“Sollte es neben der Freiheit, eine Meinung zu verbreiten, nicht auch die Freiheit geben, eine Meinung nicht verbreitet zu wissen?”
Ja, klar gibt es die! Wird auch gesetzlich geschützt, u.a. durch das deutsche Strafgesetzbuch, spätestens so ab Hausnummer 202 aufwärts wird’s warm.
In allen anderen Fällen gilt: Wenn man nicht öffentlich zitiert werden will, muß man einfach nur die Klappe halten - auch wenn’s schwerfällt!
n.b.: Ich frage mich mittlerweile ernsthaft, wieso der JRvM hier ständig seine Mutter ins Spiel bringt. Hätte er die wichtigen Dinge von ihr tatsächlich gelernt und verinnerlicht, statt sich nur anlaßbezogen daran zu erinnern, daß er zu einem Thema schon mal etwas gehört hat, gäbe es diesen und viele andere Beiträge wahrscheinlich nicht…
Um es mal auf den Punkt zu bringen: Es wäre doch völlig o.k. gewesen, wenn der Herr von Matt statt weiter den ungerecht Behandelten zu mimen einfach etwa Folgendes gesagt hätte:
“Paßt auf Leute, ich weiß natürlich sehr gut, daß es Euer Recht ist, Eure Meinung abzusondern. Aber meine Belegschaft war eben total geknickt wegen der ganzen öffentlichen Undankbarkeit. Da mußte ich einfach was machen. Deshalb war meine Botschaft halt recht polemisch - aber sie war schließlich nicht für Euch, sondern für die Stimmung der Mitarbeiter gedacht. Lebt damit!”
Hat er aber nicht…
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