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Archiv für Mai, 2006

Pressefreiheit auch für Blogger: Apple verliert Prozess

SPIEGEL ONLINE:

“Im Kampf um Pressefreiheit im Internet hat ein kalifornisches Berufungsgericht gegen Apple und für die Blogger entschieden. Der Fall begann im Dezember 2004, als auf drei Apple-zentrischen Websites Informationen zu einem geplanten aber noch unveröffentlichten Apple-Produkt mit dem Codenamen “Asteroid” auftauchten. Apple sah durch die Berichte Firmengeheimnisse bedroht und wollte die Betreiber der Websites per Gerichtsverfahren zur Herausgabe der Identitäten ihrer Informanten zwingen.”

Warum soll ich für Sie bezahlen?

DIE WELT:

“Bisher funktionierte der Wohlfahrtsstaat deutscher Bauart nach dem Motto, mit dem naive Umweltschützer ihr Gewissen beruhigen: Der Strom kommt aus der Steckdose! Entsprechend nahmen die Sozialstaatsbürger ihre Zuwendungen in dem Glauben entgegen, das Geld komme vom Sozialamt. Eine wohltätige Illusion, denn sie verschaffte beides, ein gutes Gewissen und eine ungebrochene Anspruchsmentalität.

Diese Illusion bröckelt, und das ist gut so. Durch die allgemeine Notlage der öffentlichen Finanzen sind die Empfänger staatlicher Wohltaten daran erinnert worden, daß das Geld nicht aus irgendwelchen anonymen Quellen strömt. Für die Seite der Geber gilt das natürlich auch: Auch sie hat die anhaltende Krise des Sozialstaats daran erinnert, daß sie und wie sie gemolken werden. Unter dieser Erkenntnis hat ihre Bereitschaft, auf dem Altar der Umverteilung ein Steueropfer nach dem anderen zu bringen, merklich gelitten.”

Dem Rudi Assauer seine Freundin ihr Werbespot…

Zwiebelfisch:

“Wir befinden uns seit heute im Jahr vier des Zwiebelfischs. Der Genitiv ist in ganz Deutschland ausgestorben. In ganz Deutschland? Nein! Er hält sich hartnäckig in einigen schwäbischen Dörfern, wo es nicht nur “dem Nachber sei Katz” gibt, sondern auch “’s Nachbers Katz”.”

Wegelagernd akzeptiert: Werbeanhänger genehmigungsfrei

SPIEGEL ONLINE:

“Jeder Autobahnfahrer kennt sie: Die mal originellen, mal öden Werbeschilder, die clevere Firmen auf Autoanhängern an den Straßenrand stellen. Bald könnten es viel mehr werden, denn der Bundesgerichtshof hat die Reklameträger jetzt ausdrücklich erlaubt.”